Quiribg van Brekelenkam (1655 - 1661)
Der Schneidersitz oder Türkenstz ist ein Sitzweise mit gekreuzten Beinen.
Als Vorteile der nach dem Beruf des Schneiders benannten Sitzart gegenüber dem Sitzen auf dem Stuhl werden vermutet:
* Die Schneider saßen beim Nähen auf dem unmittelbar am Werkstattfenster angeschlagenen Tisch, damit die bearbeiteten Stoffteile nicht auf den Fußboden hängen und die bei der Arbeit abfallenden Stoffteile nicht in den Staub fallen.
* Angeblich erleichterte diese Sitzhaltung das Arbeiten mit besonders schweren Stoffen.
* Die in der Mitte des Tisches oder an der Wandseite sitzenden Nähnechte nahmen nur wenig des meist knappen Platzes weg und behinderten die Schneidergesellen nicht bei der Arbeit.
* Unmittelbar am Fenster waren die besten Lichtverhältnisse. Wikipedia
Codex Vindobonesis ca. 1370-1400
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| 1568 Deutschland |
Foto: Henry Poole - London Schneider im Sneidersitz
Foto: Geoff Charles
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